Erste softwarebasierte fehlertolerante Lösung für Mehrprozessor-Systeme

Stratus hat mit Stratus Avance CA die weltweit erste Software-basierte fehlertolerante Lösung für Mehrprozessor-Systeme entwickelt. Sie verbindet höchste Performance mit kontinuierlicher Verfügbarkeit für unternehmenskritische Aufgaben.

Mit Stratus Avance hat Stratus vor rund einem Jahr eine Software-Lösung vorgestellt, bei der zwei Standard-x86-Server zu einem hochverfügbaren System verbunden werden. Beide Server, die für den Benutzer wie ein einziges System erscheinen, werden durch Avance permanent synchronisiert. Beim Ausfall eines physischen Servers führt der jeweils andere automatisch den Betrieb weiter; ist die Störung behoben, so werden beide Server automatisch wieder auf den gleichen Stand gebracht. Stratus Avance erreicht eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent, was im Dauerbetrieb einer durchschnittlichen Ausfallzeit von weniger als einer Stunde pro Jahr entspricht. Dabei ist die Lösung leicht zu installieren und zu administrieren.

Stratus-Ingenieure haben nun einen Durchbruch in der technischen Weiterentwicklung dieses Systems erzielt: Stratus Avance CA kann künftig auch auf High-Performance-SMP-Servern (Symmetrisches Multiprozessorsystem) eingesetzt werden. Damit eröffnen sich neue Optionen für Unternehmen, die eine besonders zuverlässige und leistungsstarke Plattform für unternehmenskritische Aufgaben benötigen. Sie können mit Stratus Avance CA künftig eine fehlertolerante Software-Lösung nicht nur wie bisher auf Ein-Prozessor-, sondern auch auf Mehrprozessor-Systemen betreiben.


Bisher standen für SMP-Server keine fehlertoleranten Lösungen auf Software-Basis zur Verfügung. Anwender mussten daher entweder auf die hohe Performance von Mehrprozessor-Systemen verzichten oder auf teurere Hardware-Lösungen zurückgreifen.

Stratus Avance CA unterstützt künftig auch SMP-Systeme mit seiner Lockstep-Technik und kann damit mehrere Prozessoren in Real Time synchronisieren. Avance benötigt dabei nicht den großen Processing-Overhead anderer Lösungen. Der Stratus-Ansatz ist mit der Technologie der "Para-Virtualisierung", die auf die Emulation von Hardware-Devices verzichtet, kompatibel, er kann so in virtualisierten Umgebungen die I/O-Performance deutlich verbessern. Auf diese Weise lässt sich eine Verfügbarkeit von über 99,999 Prozent erreichen, was einer durchschnittlichen Ausfallzeit von etwa fünf Minuten pro Jahr entspricht.

"Wirkliche, kontinuierliche Verfügbarkeit auf Software-Basis ist im Markt für Hochverfügbarkeit etwas ganz Neues", erklärt Timo Brüggemann, Channel Manager EMEA bei Stratus in Eschborn. "Bisher musste man auf die Vorteile einer Mehrprozessor-Architektur verzichten, wenn man eine Software-basierte Hochverfügbarkeitslösung einsetzen wollte. Die neue Lösung von Stratus wird diesen Engpass beseitigen. Vorerst gibt es Stratus Avance CA als Prototyp, das finale Release werden wir voraussichtlich im nächsten Jahr auf den Markt bringen."

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Letzte Aktualisierung
17:22:21 17.03.2010





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